Kolloide

WAS SIND KOLLOIDE?

Kolloide sind Stoffgemische, bei denen sehr kleine Teilchen eines Stoffes gleichmäßig in einem anderen Stoff verteilt sind. Diese Teilchen sind größer als einzelne Moleküle, aber so klein, dass sie mit bloßem Auge nicht sichtbar sind und sich nicht einfach absetzen.

Bei kolloidialen Metallen handelt es sich um 1 und 20 nm große Metallpartikel, die in Wasser schweben, und die durch ihre geringe Größe Zellmembranen mühelos passieren und direkt in die Zelle gelangen können, ohne sich dabei im Körper abzulagern.

Im menschlichen Körper spielen Kolloide eine besonders wichtige Rolle.

Viele Körperflüssigkeiten, wie das Blutplasma oder die Zellflüssigkeit, sind kolloidale Systeme. Die darin enthaltenen Eiweiße (Proteine) liegen als Kolloide vor und sorgen dafür, dass lebenswichtige Stoffe transportiert werden können. Außerdem beeinflussen diese kolloidalen Teilchen den sogenannten kolloidosmotischen Druck, der dafür sorgt, dass Wasser im Blutgefäßsystem bleibt und nicht unkontrolliert ins Gewebe austritt.

Auch innerhalb der Zellen sind Kolloide entscheidend. Das Zellplasma besitzt eine gelartige Struktur, die durch kolloidale Eiweiße entsteht. Diese Struktur ermöglicht Stoffwechselreaktionen, verleiht der Zelle Stabilität und erlaubt gleichzeitig Beweglichkeit und Anpassung. Ohne kolloidale Systeme könnten viele biochemische Prozesse nicht geordnet ablaufen. Kolloide sind daher eine grundlegende Voraussetzung für die Funktionsfähigkeit des menschlichen Körpers und für das Leben insgesamt.

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MANGELSITUATION

Ähnlich wie bei Mikronährstoffen, haben wir mittlerweile auch bei den meisten Metallen eine Mangelsituation, da sie immer mehr aus unseren Böden ausgewaschen wurden. Unser Körper benötigt aber auch Metalle, um reibungslos funktionieren zu können. Auch wenn es vielen von uns eher fremd sein mag:

Unser Körper braucht Silber, Magnesium, Seelen, Germanium, Eisen und viele weitere Metalle mehr.


KOLLODIALES SILBER

Das bekannteste Kolloid ist wahrscheinlich kolloidales Silber.

Dabei handelt es sich um fein verteilte Silberpartikel in einer Flüssigkeit. Silber ist bekannt für seine antibakteriellen Eigenschaften, weshalb kolloidales Silber früher teilweise zur Keimhemmung eingesetzt wurde.

Insgesamt sind Kolloide entscheidend für die Struktur, den Stoffwechsel und die Regulation lebenswichtiger Prozesse im menschlichen Organismus.

Der Körper nimmt sich nur das, was er braucht, und scheidet den Überschuss direkt wieder aus, so dass keine Gefahr der Überdosierung besteht. Eine ausreichende Versorgung mit Metallen steigert unsere körperliche Vitalität und unsere geistige Klarheit.

Die Welt der Kolloide

Zwei Hände mit einem leuchtenden Wassertropfen vor grünem Naturhintergrund

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